VersorgungPERISKOP Nr. 129 · 15. Juni 2026
Versorgung neu denken
Tagesmedizin als Modernisierungsschritt für ein Gesundheitssystem unter Druck
Von Tatjana Kronwieser
Bald verfügbar
Die Audiofassung dieses Beitrags wird in Kürze ergänzt.
Viele Eingriffe, die früher stationär erfolgten, können heute sicher und patientenfreundlich tagesklinisch durchgeführt werden. Beim 3. PRAEVENIRE Denkertag 2026 sprach Lisa Leutgeb von der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien über Tagesmedizin als Chance, Effizienz, Qualität und Strukturwandel zu verbinden.
Worum es geht
- Ambulant, wenn möglich – stationär, wenn notwendig: Tagesmedizin bedeutet präzisere Zuordnung der Versorgung, nicht weniger Leistung.
- Geeignet vor allem bei planbaren, standardisierbaren Eingriffen – etwa in Orthopädie und Traumatologie, Gynäkologie, Urologie, Pneumologie oder Augenheilkunde.
- Qualität braucht standardisierte Behandlungspfade, klare Verantwortlichkeiten und funktionierende Eskalationsmechanismen.
- Medizinische Kriterien und soziale Einschätzung gehören zusammen – Alter allein sagt wenig über die Eignung aus.
- Vom Betten- zum Leistungsdenken: Planung und Finanzierung müssen sich am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientieren.
Im Gespräch
- LLDr. Lisa LeutgebKammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien
Themen
- Tagesmedizin
- Versorgung
- Gesundheitssystem
- Spitäler
Hintergrund: 3. PRAEVENIRE Denkertag 2026.
Diese Audioversion gibt ausgewählte Inhalte des Beitrags wieder. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe von PERISKOP.
