DigitalisierungPERISKOP Nr. 129 · 15. Juni 2026
Labormedizin: Der Schlüssel zum Gesundheitsdatenraum
Wie Labore Messwerte in klinisch relevantes Wissen übersetzen
Von Tatjana Kronwieser
Bald verfügbar
Die Audiofassung dieses Beitrags wird in Kürze ergänzt.
Der Europäische Gesundheitsdatenraum soll medizinische Informationen für Versorgung, Prävention und Forschung nutzbar machen. Hans Georg Mustafa zeigte beim PRAEVENIRE Vorreiter Event Digital Health 2026, wie Labore Messwerte mithilfe digitaler Intelligenz in klinisch relevantes Wissen übersetzen.
Worum es geht
- Laborwerte beeinflussen einen Großteil medizinischer Entscheidungen – verursachen aber nur einen vergleichsweise kleinen Anteil der Gesundheitsausgaben.
- Digitale Biomarker verknüpfen vorhandene Blut-, Urin- und Vitalwerte zu Risiko-Scores – ohne zusätzliche Untersuchungen.
- Konkrete Anwendungen: FIB-4 und ADAPT bei Leberfibrose, Blutbild-Algorithmen beim Dickdarmkarzinom, Klinrisk und KFRE bei Nierenerkrankungen sowie das geplante PSA-basierte Prostatakrebs-Screening.
- Risikobasiert statt wahllos: Reproduzierbarkeit, wissenschaftliche Evidenz und klare Indikation sind der Qualitätsmaßstab – auch für den EHDS.
Im Gespräch
- HMDr. Hans Georg MustafaPräsident der Österreichischen Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin und Klinische Chemie; Mitbegründer von medilab Salzburg
Themen
- Labormedizin
- Digital Health
- Gesundheitsdaten
- Prävention
Hintergrund: PRAEVENIRE Vorreiter Event Digital Health 2026.
Diese Audioversion gibt ausgewählte Inhalte des Beitrags wieder. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe von PERISKOP.
