PERISKOPAudiomagazin
Ausgabe 130
InterviewPERISKOP Nr. 130 · 15. August 2026

Spitzenmedizin über die Spitalsgrenzen hinaus

Meinhard Lukas über Patientenpfade, Prähabilitation und digitale Medizin am Kepler Universitätsklinikum

Von Katharina Irwitzer

Bald verfügbar

Die Audiofassung dieses Beitrags wird in Kürze ergänzt.

Seit Juni 2026 leitet Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas das Kepler Universitätsklinikum (KUK) in Linz. Der frühere Rektor der Johannes Kepler Universität Linz will Spitzenmedizin und wohnortnahe Versorgung enger verbinden. Im PERISKOP-Gespräch erklärt er, wie Patientenpfade, Operationsvorbereitung und digitale Medizin dazu beitragen können – und warum er auf konkrete Vereinbarungen setzt, statt auf die große Gesundheitsreform zu warten.

Worum es geht

  • Der Auftrag eines Universitätsklinikums endet nicht an der eigenen Spitalstür: Diagnostik, Vorbereitung und Weiterbetreuung sollen dort stattfinden, wo sie für die Betroffenen sinnvoll sind.
  • Das ERAS-Konzept soll in der Herzchirurgie verankert werden – mit Prähabilitation vor dem Eingriff und rascher Remobilisierung danach.
  • Die Spitalsgrenze entscheidet darüber, wer die Kosten trägt: Aufwand und Einsparung fallen in verschiedenen Töpfen an und bremsen kluge Patientenpfade.
  • Statt auf die große Reform zu warten, setzt Lukas auf konkrete Vereinbarungen zwischen den Akteuren – Reform gelingt in kleinen Schritten innerhalb des Systems.
  • KI-gestützte Diagnostik und Telemedizin sollen die Expertise des Zentrums in die Region tragen – mit dem Ziel, dass in Oberösterreich niemand mehr wegen einer Diabeteserkrankung erblindet.

Im Gespräch

  • MLUniv.-Prof. Dr. Meinhard LukasLeiter des Kepler Universitätsklinikums (KUK) Linz; früherer Rektor der Johannes Kepler Universität Linz

Themen

  • Patientenpfade
  • Universitätsmedizin
  • Digitale Medizin
  • Versorgung

Hintergrund: PERISKOP-Gespräch.

Diese Audioversion gibt ausgewählte Inhalte des Beitrags wieder. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe von PERISKOP.