Spitzenmedizin über die Spitalsgrenzen hinaus
Meinhard Lukas über Patientenpfade, Prähabilitation und digitale Medizin am Kepler Universitätsklinikum
Von Katharina Irwitzer
Bald verfügbar
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Seit Juni 2026 leitet Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas das Kepler Universitätsklinikum (KUK) in Linz. Der frühere Rektor der Johannes Kepler Universität Linz will Spitzenmedizin und wohnortnahe Versorgung enger verbinden. Im PERISKOP-Gespräch erklärt er, wie Patientenpfade, Operationsvorbereitung und digitale Medizin dazu beitragen können – und warum er auf konkrete Vereinbarungen setzt, statt auf die große Gesundheitsreform zu warten.
Worum es geht
- Der Auftrag eines Universitätsklinikums endet nicht an der eigenen Spitalstür: Diagnostik, Vorbereitung und Weiterbetreuung sollen dort stattfinden, wo sie für die Betroffenen sinnvoll sind.
- Das ERAS-Konzept soll in der Herzchirurgie verankert werden – mit Prähabilitation vor dem Eingriff und rascher Remobilisierung danach.
- Die Spitalsgrenze entscheidet darüber, wer die Kosten trägt: Aufwand und Einsparung fallen in verschiedenen Töpfen an und bremsen kluge Patientenpfade.
- Statt auf die große Reform zu warten, setzt Lukas auf konkrete Vereinbarungen zwischen den Akteuren – Reform gelingt in kleinen Schritten innerhalb des Systems.
- KI-gestützte Diagnostik und Telemedizin sollen die Expertise des Zentrums in die Region tragen – mit dem Ziel, dass in Oberösterreich niemand mehr wegen einer Diabeteserkrankung erblindet.
Im Gespräch
- MLUniv.-Prof. Dr. Meinhard LukasLeiter des Kepler Universitätsklinikums (KUK) Linz; früherer Rektor der Johannes Kepler Universität Linz
Themen
- Patientenpfade
- Universitätsmedizin
- Digitale Medizin
- Versorgung
Hintergrund: PERISKOP-Gespräch.
Diese Audioversion gibt ausgewählte Inhalte des Beitrags wieder. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe von PERISKOP.