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Ausgabe 130
PräventionPERISKOP Nr. 130 · 15. August 2026

Impfen zahlt sich aus: Prävention mit volkswirtschaftlichem Mehrwert

Budget-Impact-Analyse zum Österreichischen Impfprogramm und zwei Expertengesprächsrunden

Von Katharina Irwitzer

Bald verfügbar

Die Audiofassung dieses Beitrags wird in Kürze ergänzt.

Österreich verfügt über wirksame Impfangebote – doch zwischen grundsätzlicher Zustimmung und tatsächlicher Inanspruchnahme bleibt eine deutliche Lücke. Eine aktuelle Analyse und die daran anschließende Expertendiskussion zeigen, wo die größten Hebel liegen: bei leichteren Zugängen, verständlicher Information, verlässlichen Daten und einer Präventionspolitik, die ihren langfristigen Wert konsequent mitdenkt.

Worum es geht

  • Über fünf Jahre (2026 bis 2030) können durch Impfungen gegen Pneumokokken, HPV, Influenza und Herpes Zoster rund 1,06 Milliarden Euro eingespart werden – 485 Millionen an direkten, 574 Millionen an indirekten Kosten.
  • Rund 643.000 Krankheitsfälle, etwa 3.600 Todesfälle und knapp zwei Millionen Krankenstandstage ließen sich im selben Zeitraum vermeiden.
  • 79 Prozent der Befragten stehen Impfungen positiv gegenüber – die Durchimpfungsraten bleiben deutlich dahinter zurück, bei Influenza wurde im Modell mit rund 13 Prozent gerechnet.
  • Niederschwelligkeit heißt weniger Schritte bis zur Impfung: Apotheken, Betriebe und Schulen wurden als zusätzliche Zugangswege diskutiert, ohne bestehende Leistungen zu verlagern.
  • Der E-Impfpass gilt als zentrale Infrastruktur moderner Präventionspolitik – ohne vollständige Dokumentation fehlt dem System ein Teil seiner Datengrundlage.

Im Gespräch

  • SHSigrid HaslingerPräsidentin des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller (ÖVIH)
  • HPHeimo Pernt
  • AKAndreas Krauter
  • SBSusanne Ergott-Badawi
  • RDRenée Gallo-Daniel
  • AHAngelika Hais
  • BRBernhard Rupp
  • GKGerhard Kobinger
  • THThomas Holzgruber
  • ABAlexander Biach
  • SRSabine Röhrenbacher
  • GGGabriele Graf
  • CHChristoph Heiserer

Themen

  • Impfen
  • Prävention
  • Gesundheitsökonomie
  • E-Impfpass

Hintergrund: Budget-Impact-Analyse zum Österreichischen Impfprogramm (ÖIP) und zwei Gesprächsrunden mit Expertinnen und Experten; Bevölkerungsbefragung des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller (ÖVIH), 2026.

Diese Audioversion gibt ausgewählte Inhalte des Beitrags wieder. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe von PERISKOP.