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Ausgabe 129
PräventionPERISKOP Nr. 129 · 15. Juni 2026

Arbeitsmedizin: ungenutzte Chancen für Prävention und Versorgung

Eva Höltl über die unterschätzte Reichweite der Arbeitsmedizin

Von Tatjana Kronwieser

Österreichs Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner erreichen täglich Millionen Erwerbstätige – oft noch bevor Krankheiten entstehen. Dieses Potenzial wird derzeit nur eingeschränkt genutzt. Eva Höltl plädiert dafür, die Arbeitsmedizin stärker in Prävention, Impfberatung und Versorgung einzubinden.

Worum es geht

  • Rund 1.000 Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner betreuen Beschäftigte zwischen 15 und 65 Jahren – eine über klassische Versorgungsstrukturen oft schwer erreichbare Gruppe.
  • Der gesetzliche Rahmen ist eng: Impfberatung und breite öffentliche Prävention zählen nicht automatisch zur arbeitsmedizinischen Einsatzzeit.
  • Impfen ist eine der wirksamsten Maßnahmen der Primärprävention – Beispiele wie HPV und Keuchhusten zeigen ungenutztes Potenzial.
  • Rund 100.000 Lehrlinge wären täglich am Arbeitsplatz erreichbar – gerade bei niedriger Gesundheitskompetenz wäre arbeitsmedizinische Beratung besonders sinnvoll.

Im Gespräch

  • EHDr. Eva HöltlLeiterin des Gesundheitszentrums der Erste Bank; Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin

Themen

  • Arbeitsmedizin
  • Prävention
  • Impfen
  • Versorgung

Hintergrund: PRAEVENIRE Jahres-Pressekonferenz 2026.

Diese Audioversion gibt ausgewählte Inhalte des Beitrags wieder. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe von PERISKOP.